Montag, 30. November 2009

Wer bin ich - und wenn ja wie viele? Eine philosophische Reise

Habe das Buch fertig gelesen. Es ist in drei Hauptteile gegliedert.

Der erste Teil gibt einen guten und interessanten Überblick über verschiedene Philosophen und ihre Denkansätze im Kontext zu ihren jeweiligen Lebenszeit. Schwachpunkte und Widersprüche werden sauber herausgearbeitet.

Der mittlere Teil des Buchs schlecht und war sehr zäh zu lesen. Zu unreflektiert gibt der Autor seinen eigenen Standpunkt wieder. Die Argumentation ist schwach, lückenhaft und überzeugt mich nicht.

Der dritte Teil ist etwas interessanter und wieder leichter zu lesen. Hier beschreibt der Autor wie das Glück gefunden werden kann und was das überhaupt sein könnte. Allerdings habe ich dort nicht wirklich neue Ansätze gelesen. Alles schon mal in einem anderen Buch gesehen.

Gesamturteil: Mässig.

Mich erinnert es stark an eine Doktorarbeit. Es vermittelt das Gefühl, dass verschiedene Quellen gesichtet und die Inhalte zusammenkopiert wurden. Immerhin wurden einige Querverbindungen hergestellt. Es wird geschichtlich nachvollziehbar wo aktuelle Strömungen gründen und wie die Philosophen verschiedener Zeiten voneinander beeinflusst wurden.

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