Montag, 14. Dezember 2009

Stark von Stephen King

Ein typischer Stephen King. Gute Buchidee. Sehr spannend geschrieben, die Charaktere sehr gut definiert und ihre Besonderheiten herausgearbeitet. Die Schauplätze und Perspektiven werden geschickt gewechselt.
Leider ist das Buch auch unnötig blutig, was mich in fast jedem King Roman stört und was eigentlich nicht nötig wäre. Die Bücher würden auch ohne diese detaillierten, brutalen Beschreibungen sehr spannend bleiben.
Trotzdem haben sich die fast 600 Seiten locker und rasch lesen lassen.

Die Story: Ein Schriftsteller erschafft Kraft seiner Gedanken (teils) unfreiwillig sein böses alter Ego physisch in der Realität. Das alter Ego versucht nun seine Rolle einzunehmen, womit natürlich das Original nicht einverstanden ist. Glücklicherweise hat der gute Teil eine magische Kraft in Form von Sperlingen mit auf den Weg bekommen um den Kampf gegen das Böse aufzunehmen.
King hält sich dabei nicht lange mit Vorgeplänkel auf und der finale Kampf zwischen Gut und Böse beginnt schon gut in der Mitte des Buches. Obwohl das Ende selbst recht früh vorhersehbar ist, gelingt es King den Weg dorthin mit verschiedenen Ideen zu schmücken und das Buch bleibt spannend bis zum Schluss. Das Buch ist gutes Handwerk, wie man es von King erwartet.